Es ist nicht einfach, den besten und gleichzeitig beliebtesten Fußballclub in Deutschland zu finden. Geht es nach den erreichten Titeln, sind es die Bayern, geht es um die Leidenschaft, dann ist es vielleicht St. Pauli. Ein Club aber punktet in beiden Bereichen: Borussia Dortmund. Nicht nur dass der Verein eine lange Tradition hat – er ist 1909 gegründet worden – er spielt auch immer in der Spitze mit. Die Borussen haben eine der treuesten Fangemeinden, und wer in Dortmund lebt und wohnt, kommt nicht daran vorbei, auch ein Borusse zu sein.

Mal oben mal unten: Dortmund auf der Achterbahn

Bereits nach dem Krieg legte man den Grundstein dafür, eine der besten deutschen Fußballmannschaften zu sein. In den Jahren zwischen 1945 und 1963 war der Verein immer mindestens auf dem fünften Platz (außer1962), und fünfmal sogar Erster. Als dann die Bundesliga gegründet wurde, galt Dortmund als einer der Top-Favoriten.

Im ersten Jahr reichte es aber nicht über den vierten Platz hinaus. In den Folgejahren tat man sich schwer, rutschte sogar bis auf den 17. Platz ab. Ab 1972 wurde es dann für einige Jahre etwas besser, allerdings gab es auch Ausrutscher wie die Saison 1985/1986, die mit einem 16. Platz beendet wurde.

Auch die finanzielle Situation brachte die Borussen immer wieder in Schlingern. 1988 holte man sich dann aus Frankfurt Andy Möller und aus Bayern Michael Rummenigge, und das brachte notwendige Impulse. Der Verein verbesserte sich dramatisch und 1994/1995 gewann er die deutsche Meisterschaft. Der Titel wurde in Folgejahr sogar verteidigt. Auch heute spielen die Borussen ganz oben mit.

Der Verein ist einer der größten Verein in Deutschland und sogar in der Welt. Er zählt über 155.000 Mitglieder, viele davon halten den Dortmundern schon seit Jahrzehnten die Treue.

Die Choreografie im Westfalenstadion, heute Signal Iduna Park, gehört ebenfalls zu den besten der Bundesliga. Sie ist auch Zeichen der Verbundenheit zwischen den Fans und ihrem Verein.