Fans des FC Barcelona werden sich jetzt aufregen, aber Real Madrid ist wohl der beste Fußballclub in Spanien. Der Verein ist nicht nur in Europa Spitze, sondern zählt auch zu den weltbesten. Er ist einer der umsatzstärksten Vereine mit über 600 Millionen Euro in der Bilanz. Madrid hat über 90.000 Mitglieder, allerdings kann hier Barcelona mit über 144.000 Fans mehr Punkte machen.

Beide Vereine sind etwa gleich alt, über hundert Jahre. Die Königlichen, wie Madrid oft genannt wird, haben in dieser Zeit 33 Mal die Liga gewonnen, Barcelona hingegen nur 25 Mal. Dafür stehen die Katalanen mit dreißig Copa del Rey-Siegen besser dar – Madrid gewann nur 29 Endspiele. Im Weltpokal war Madrid ebenfalls mit sieben Siegen öfter als Barcelona mit drei Siegen erfolgreich.

Eines der wichtigsten Ereignisse in jeder Saison ist El Classico, das Aufeinandertreffen der beiden Clubs. In der Statistik zeigt sich, wie nahe beieinander beide Vereine stehen: 51 Partien endeten mit einem Unentschieden, in 96 Spielen gewann Barcelona, in 95 Spielen gingen die Mannen von Real Madrid siegreich vom Platz.

Teure Spieler in beiden Vereinen

Real Madrid gehört auch zu den Mitbegründern der FIFA, die 1904 ins Leben gerufen wurde. Den ersten Ligatitel gewann man 1931/1932 und verlor in dieser Saison nicht ein Spiel – undenkbar heutzutage.

Beide Vereine haben auch viel Geld in Spieler investiert: Madrid überwies 94 Millionen Euro nach Manchester, um Christiano Ronaldo zu kaufen. Bei Barcelona hat man dagegen mit Lionel Messi ein Eigengewächs als Top-Spieler. Hatte man für den Brasilianer Neymar noch 88 Millionen Ablöse bezahlt, bekam man jetzt von Paris für ihn 222 Millionen überwiesen. Barcelona ist auch der Club mit den meisten Weltfußballern, nämlich drei an der Zahl.

In der Saison 2018/2019 hat sich zeitweise sogar Athletico Madrid zwischen Tabellenführer Barcelona und den Lokalrivalen Real schieben können. Barcelona hat eine gute Chance, 2019 die La Liga zu gewinnen.